ANTHA



Englische Tänze

Die englischen "Country Dances" (ländliche Tänze) fanden in England bereits unter Königin Elisabeth I. (1558- 1603) Eingang am Hof. Vielleicht entstanden aus ländlichen Reigen, die im Freien getanzt wurden, die höfischen Gesellschaftstänze für geschlossene Räume, d.h. aus dem großen Kreisreigen kleinere Kreise (Rounds), sowie Vierecke (Squares) und Gassen (Longways for six,for eight, for as many as will).

1712 waren die Country Dances an fast allen Höfen Europas eingeführt. In Deutschland waren sie bereits in der bürgerlichen Gesellschaft weit verbreitet und beliebt. Sie wurden auch "Kontratänze", 'gegen 1800 "Anglaisen" oder "Angloisen" genannt. Es handelt sich dabei durchwegs um lange Gassen. Zudem erschienen "Quadrillen", auch "Cottillons" genannt, Tänze für vier Paare im Viereck.


ANTHA - Tanzgruppe

Die ANTHA begann schon 1976 Tänze einzustudieren. Lange Jahre wurde die „Münchener Francaise“ an verschiedenen Orten und bei verschiedenen Gelegenheiten in Kostümen getanzt.

2002 wurde das Programm um 5 Tänze – Country Dances - erweitert, eine Zwischenhandlung mit Erklärungen der Tänze verfasst, daraus zusammen mit dem Chor Via Voce ein komplettes Programm gestaltet und vor der Basilika in Altötting aufgeführt.

2004 wurde im Rahmen der Gartentage auf Schloss Tüssling getanzt.

Fotos von den Tanzaufführungen



Presseartikel - Serenade mit Chor Concentus und ANTHA-Formation, 19. Juli 2008, Altötting