ANTHA





Maske, Csanta Reiss


Die Rote Zora und ihre Bande



Pressemeldung:



'Die Rote Zora und ihre Bande'

Zora und ihre Freunde Darka, Nicolina und Pavlina, allesamt Waisenkinder, fühlen sich der Tradition der ruhmreichen Uskoken verbunden: Unabhängig, kämpferisch und der Gerechtigkeit verpflichtet gehen sie ihren eigenen Weg und halten zusammen wie Pech und Schwefel. Im Kroatien der 50er-Jahre treiben sich Zora und ihre modernen Uskoken rund um das beschauliche Fischerdorf Senj herum, mit der Burgruine als geheimem Hauptquartier. Branko, Sohn einer armen Tabakarbeiterin, steht nach dem Tod seiner Mutter allein und ohne ein Zuhause da. Als er vor Hunger auf dem Markt einen Fisch stibitzt, wird er des Diebstahls beschuldigt und wandert ins Gefängnis. Doch Zora, das Mädchen mit den roten Haaren, befreit ihn und nimmt ihn in ihre Bande der Uskoken auf. Die Kinder hausen in einer alten Burgruine und kämpfen gemeinsam um ihr tägliches Überleben. Als sich Branko der eingeschworenen Bande anschließt, wird es turbulent. Doch wenn es darum geht, den hinterhältigen Fischgroßhändler Karaman davon abzuhalten, sich mit Bestechung und Erpressung die ganze Bucht unter den Nagel zu reißen und dem alten Fischer Goran das Geschäft zu verderben, stellt Zoras Bande ihre Zwistigkeiten hintan. Goran ist schließlich der einzige Erwachsene im Ort, der den Kindern wohlgesonnen ist. Von den reichen Bürgern der Stadt werden sie wie Ausgestoßene behandelt und verfolgt. Der Einzige, der die Not der Kinder versteht, ist Goran. Ihm helfen die Kinder, sich gegen die große Fischfanggesellschaft durchzusetzen. Wie Zora und ihre Bande mit Einfallsreichtum und Mut dem alten Mann zu Hilfe eilt, hätte die seligen Uskoken mit Sicherheit stolz gemacht. Ein Stück, das anrührt und viel Spannung verspricht.